„Was kostet eine App?“ lässt sich nicht pauschal beantworten: Eine Termin-App für einen Salon und ein Marktplatz mit Zahlungen, Chat und Admin-Bereich sind völlig verschiedene Projekte. Dieser Ratgeber zeigt, was aktuelle Preisübersichten sagen, was den Preis bestimmt, welche laufenden Kosten anfallen und wie Sie Angebote vergleichen.

Die kurze Antwort

Aktuelle Ratgeber nennen für einen Prototyp oder ein MVP etwa 5.000 bis 15.000 €, für eine mittlere App 15.000 bis 40.000 € und für komplexe Apps 40.000 € und mehr. Viele Unternehmen starten mit einer kleineren ersten Version und erweitern sie später. Was Ihre App kostet, hängt von Ihrem Projekt ab – deshalb erstellen wir jedes Angebot individuell.

Was aktuelle Preisübersichten sagen

  • MVP oder Prototyp: etwa 5.000 bis 15.000 € (1 bis 3 Monate)
  • Mittlere App: etwa 15.000 bis 40.000 € (3 bis 6 Monate)
  • Komplexe App: etwa 40.000 bis 80.000 € und mehr (6 bis 12 Monate)
  • Freelancer und Agentur: Freelancer-Tagessätze etwa 400 bis 900 €; Agenturprojekte etwa 30.000 bis über 100.000 €

Quelle: business-on.de (Stand: August 2026). Das sind Marktwerte, keine Preise von Vanzasoft. Vergleichen Sie bei Angeboten immer den Funktionsumfang, nicht nur die Summe.

Was den Preis bestimmt

  • Plattformen: nur iPhone, nur Android oder beides. Eine plattformübergreifende App mit einer Codebasis ist meist günstiger als zwei getrennte native Apps.
  • Screens und Funktionen: Jeder Screen, jedes Nutzerkonto, jede Zahlung, jeder Chat, jede Karte und jede Benachrichtigung kostet Zeit für Design, Entwicklung und Tests.
  • Backend und Admin-Bereich: Die meisten Business-Apps brauchen einen Server, eine Datenbank und ein Dashboard, in dem Ihr Team Inhalte, Bestellungen oder Termine verwaltet.
  • Schnittstellen: Anbindungen an Website, Buchungssystem, CRM, Zahlungsanbieter oder ERP.
  • Design: Eine individuelle, ausgefeilte Oberfläche dauert länger als Standardbausteine, wirkt aber professioneller.
  • Wer entwickelt und wo: Stundensätze unterscheiden sich stark zwischen Freelancern und Agenturen – und zwischen Ländern.

Laufende Kosten pro Jahr

  • Wartung und Updates: laut business-on.de rund 15 bis 20 % der Entwicklungssumme pro Jahr – für neue iOS- und Android-Versionen, Fehlerbehebungen und kleine Verbesserungen.
  • Store-Gebühren: Das Apple-Entwicklerprogramm kostet 99 US-Dollar pro Jahr, ein Google-Play-Entwicklerkonto einmalig 25 US-Dollar.
  • Server und Dienste: Hosting, Datenbanken, Push-Benachrichtigungen, Karten oder SMS werden oft monatlich abgerechnet und wachsen mit der Zahl der Nutzer.

So behalten Sie die Kosten im Griff

  1. Mit einer ersten Version (MVP) starten. Bauen Sie die wichtigsten Funktionen, gehen Sie live und lernen Sie von echten Nutzern, bevor Sie erweitern.
  2. Funktionen aufschreiben. Eine klare Liste der Screens und Funktionen macht Angebote vergleichbar und vermeidet Überraschungen.
  3. Plattformübergreifend entwickeln, wo es passt. Eine Codebasis für iPhone und Android spart in vielen Projekten Zeit.
  4. Laufende Kosten vorab erfragen. Wartung, Hosting und Store-Gebühren gehören von Anfang an ins Budget.
  5. Klären, wem der Code gehört. Quellcode und Store-Konten sollten Ihnen gehören.

So entsteht Ihr Angebot bei uns

Wir arbeiten nicht mit festen Paketen. Sie erzählen uns, was Ihre App können soll, für wen, auf welchen Plattformen und bis wann. Danach erhalten Sie ein klares, schriftliches Angebot mit allem, was enthalten ist – kostenlos und unverbindlich. Wenn eine kleinere erste Version sinnvoll ist, schlagen wir sie vor.

Sie sind noch nicht sicher, ob Sie schon eine App brauchen? Lesen Sie Website oder App: Was braucht Ihr Unternehmen zuerst? oder sehen Sie, wie wir die App-Entwicklung angehen, von der ersten Skizze bis in die App Stores.

Sie möchten wissen, was Ihre App kosten würde? Beschreiben Sie Ihre Idee in unserem Kontaktformular oder schreiben Sie uns per WhatsApp – Sie erhalten ein persönliches, kostenloses Angebot.

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